992 (2019–)
2019–heute
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Der Porsche 911 ist die Ikone der Marke — seit 1963 durchgängig gebaut, über alle Generationen als Heckmotor-Sportwagen erkennbar. Der PFF Marktplatz listet die wassergekühlten Generationen ab 996; luftgekühlte Baureihen findest du im Klassiker-Bereich.
Der 911 ist das Rückgrat von Porsche. Sechs Dekaden, acht Generationen, eine Silhouette: flach, breit, mit gewölbter Front und klar erkennbarer Heckpartie. Was 1963 als Nachfolger des 356 startete, ist heute der Maßstab für fahraktive Sportwagen — und gleichzeitig der am intensivsten gesammelte Porsche überhaupt.
Für Käufer bedeutet das: Die Preisspanne reicht vom wertgünstigen 996 Basis (ab etwa 25.000 €) bis zum siebenstelligen 911 R oder 2.7 RS. Zwischen diesen Extremen liegt der eigentliche Markt — 997.1, 991.1, 992 — in dem sich saubere Exemplare in soliden sechsstelligen Preisregionen bewegen.
Die laufende Generation 992 wurde 2019 eingeführt und kombiniert zum ersten Mal Mildhybrid-Technik mit klassischer Boxer-Architektur. Parallel dazu leben auf dem Gebrauchtmarkt sieben weitere Generationen, jede mit eigenem Charakter, eigener Motorkonfiguration und eigener Käuferkurve.
2019–heute
2011–2019
2004–2012
1997–2005
Die vier wassergekühlten Generationen bilden den Kern des Marktplatz-Angebots. Für ältere luftgekühlte Modelle (993, 964, G-Modell, F-Modell) wechsle in den Klassiker-Bereich — dort sammeln wir die Generationen, deren Käufergruppe grundlegend andere Fragen stellt als der Käufer eines aktuellen GT3.
| Motor | Hubraum / Zylinder | 3.0 L Biturbo Boxer-6 |
|---|---|---|
| Motor | Leistung | 450 PS (331 kW) |
| Motor | Drehmoment | 530 Nm |
| Fahrwerk | Antrieb | Heckantrieb, 8-Gang-PDK |
| Fahrwerk | 0–100 km/h | 3,7 s (mit Sport-Chrono) |
| Abmessungen | Länge / Breite / Höhe | 4.519 / 1.852 / 1.298 mm |
| Abmessungen | Leergewicht | 1.515 kg (EU) |
| Preise | Neupreis Markteinführung | ab 120.600 € (2019) |
Die Tabelle bezieht sich auf den 992 Carrera S als Referenzmodell. Varianten wie Turbo S, GT3 oder GT3 RS verschieben die Leistungsangaben deutlich nach oben und reduzieren die Preisangaben im Neupreis-Sinne nicht mehr — die Sammlerpreise liegen oft über Neupreis.
Der 996 war die erste wassergekühlte Generation und ist heute die günstigste moderne 911-Einstiegsmöglichkeit. Kritische Punkte beim Kauf sind das IMS-Zwischenwellenlager (bei frühen M96-Motoren) sowie die RMS-Simmerringe. Saubere 996-Carrera-Exemplare gibt es ab etwa 25.000 €, gepflegte 996.2-Turbos starten bei rund 55.000 €.
Der 997 ist das, was viele Puristen als „letzten klassischen 911" bezeichnen: hydraulische Lenkung, noch ohne Turboaufladung bei Sauger-Modellen, kompakte Proportionen. Die 997.2 (ab 2008) bekam die neuen MA1-Saugmotoren ohne IMS-Schwachstelle — diese Baureihe gilt als besonders langlebig. GT3-Varianten der 997.2-Generation sind bei Trackday-Enthusiasten sehr gefragt.
Die 991-Generation brachte den Radstand-Sprung (um 10 cm länger), elektrische Lenkung und — ab 991.2 — durchgehend Biturbo-Aufladung auch bei Carrera. Die letzten Sauger der 991-Reihe (R, Speedster, GT3, GT3 Touring) zählen zu den gesuchtesten modernen 911 und haben ihren Neupreis seit der Auslieferung deutlich verlassen.
Aktuelle Generation, breite Karosserie über alle Varianten, 8-Gang-PDK als Standardgetriebe (manuelle Schaltung erst verspätet und nur bei GTS / GT3 / S/T). Der 992 ist die am besten digitalisierte 911-Generation — wer auf klassische analoge Bedienung Wert legt, sollte das vor dem Kauf eingehend testen.
Der 996 ist die günstigste moderne 911-Generation (ab etwa 25.000 € für Carrera). Wer 40.000 € einsetzen kann, bekommt einen gepflegten 997.1 oder 997.2 — Letzterer mit den überarbeiteten Saugmotoren ohne IMS-Thematik. Bei jedem Kauf gilt: vollständige Scheckheft-Historie, bekannte Werkstätten in der Fahrzeug-Biografie und — idealerweise — ein Sachverständigen-Gutachten vor Überweisung.
Die GT3-Modelle sind leistungsgesteigerte, trackorientierte Varianten ohne Rücksitze und mit hochdrehendem Saugmotor. Sie stehen in direkter Linie zu den 911-Rennsport-Ablegern und werden seit dem 996 in jeder Generation angeboten — 996 GT3, 997 GT3, 991 GT3 und aktuell 992 GT3. Die neueste Ausbaustufe (GT3 RS 992) dreht bis 9.000 U/min und kostet neu ab 233.000 €, mit Optionen schnell 300.000 €+.
Nein. Das 992er-Handschaltgetriebe war zunächst nur für die Carrera GTS, den T und den S/T verfügbar. GT3 und GT3 Touring sind die einzigen Modelle, die den Handschalter als gleichwertige Alternative zum PDK anbieten. Für reine Carrera / Carrera S / Turbo-Modelle ist PDK die einzige Wahl — hier unterscheidet sich der 992 klar vom 991.
Nicht pauschal. Limitierte Varianten (R, Speedster, Sport Classic, GT3 Touring) haben in den letzten zehn Jahren Wertsteigerungen gezeigt. „Normale" Carrera-Varianten verlieren die ersten drei Jahre typisch 25–35 % und stabilisieren sich dann auf einem langen Plateau. Wer den 911 als Kapitalanlage betrachtet, kauft limitierte Sondermodelle aus Produktion oder frühe, unverbastelte GT-Modelle aus zweiter Hand — und sollte bereit sein, das Fahrzeug sechs bis zehn Jahre zu halten.
Carrera, Carrera S und GTS unterscheiden sich primär in Motorleistung, Fahrwerk und Ausstattungsumfang. In der 992-Generation liegt der Carrera bei 385 PS, der Carrera S bei 450 PS und die Carrera GTS bei 480 PS (mit T-Hybrid-System ab Modelljahr 2025). Die GTS ist ab Werk umfangreicher ausgestattet (PASM Sport-Fahrwerk, Sport Chrono, Sportauspuff), während der Carrera S diese Komponenten meist als Aufpreis-Optionen trägt.
Im PFF Marktplatz werden die luftgekühlten Generationen (F-Modell, G-Modell, 964, 993) grundsätzlich unter Klassiker geführt. Die Übergangsgeneration 996 steht bewusst in der regulären 911-Kategorie — sie ist wassergekühlt und technisch näher an den modernen Generationen als an der luftgekühlten Tradition.
Zuletzt geprüft: 2026-04-21
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